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So viel wie nötig - so wenig wie möglich

Themen: 2   Beiträge: 6

Ich bin eine faule Gärtnerin, und das ist gut so. ;-)

Ich liebe unaufgeräumte, möglichst naturbelassene Gärten.

 

Zur Gartenkultur gehört natürlich auch ein wenig Eingriff in die Natur, sonst würde einem ja überm Kopf alles zusammenwachsen, aber bei einem halte ich es doch mit dem, was die Natur mir vormacht: Keine sichtbare Erde in den Stauden-Beeten. Und so lange die Stauden in der Vegetationsperiode noch klein sind, kommt Mulch auf den Boden, so dass man die Erde auch dann nicht sieht. Ich muss kaum "Unkraut" zupfen, denn so bald die Stauden größer werden, hat das eh keine Chance mehr.

 

Allerdings werden Hecken natürlich geschnitten (will ja keine Bäume rund ums Haus), Rasen gemäht (da kann man besser drüber laufen und die Hundehinterlassenschaften entdecken), und ab und zu wird zwischen den Pflänzchen auch gehackt.

Ja, und im Gemüseteil des Gartens müssen die Jungpflanzen selbstverständlich erst mal frei gehalten werden, damit sie eine Chance gegen die Wildkräuter haben. Aber auch da setze ich Rasenschnitt als Mulch ein, um den Boden abzudecken und die Feuchtigkeit darin zu halten.

 

Das ist für mich Gartenarbeit genug.

 

Wie haltet ihr es damit?


Themen: 6   Beiträge: 27

Da habe ich eine etwas andere Art von Gartenarbeit , bei mir gibt es schon hier und da " Kahle Fläche " und da ist die Erde dann zu sehen aber nur aus dem Grund , weil dann einige Pflanzen besser zur Geltung kommen z.B. eine Buchsbaumkugel oder auch eine schöne Blume .

Der zweite Grund ist , so habe ich es leichter den Garten Unkrautfrei zu halten , man kommt mit der Hacke und der Harke so besser zwischen die Pflanzen .


Themen: 2   Beiträge: 6

Da es bei uns keine kahlen Flächen gibt, Heiko, hat das Unkraut gar keine Chance. Und eine Hacke + etwas Dünger sehen unsere Staudenbeete nur im Frühjahr, wenn noch Platz dafür ist. Das reicht offenbar fürs ganze Jahr, denn alles wächst und blüht jedesmal wieder wunderbar.

Ja, und die Buchskugeln ragen bei uns einfach über alles hinaus, sind immer gut sichtbar. ;-)


Themen: 6   Beiträge: 27

Da hast Du auch wieder Recht Ulrike , wo keine Erde da ist auch kein Unkraut ! Doch habe ich persöhnlich die Pflanzen lieber einzelnd , ist aber Geschmackssache. So wie Du es machst ist es ja auch oK , erspart Dir das Hacken.


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In unserem Garten sieht´s so ähnlich aus, wie bei Ulinne. Aber sind wir deshalb faul, Ulinne? Wir pflegen den Boden und seine Mikroflora und -fauna, indem wir den Boden weitgehend bedeckt halten...ein nackter Boden verdunstet eher Wasser, trocknet aus. Und was für den einen Unkräuter sind, sind für den anderen Wildkräuter...

Wo meine Toleranz allerdings aufhört ist der vermaledeite Giersch und die blöden Ackerwinden, ein stetiger Kampf in meinem Garten, an manchen Ecken gewinnen die Winden. Schrecklich!

LG

Sigrun


Themen: 6   Beiträge: 27

Da muß ich Sisah Recht geben , es gibt kein Unkraut , nur Wildkräuter und Pflanzen.Hatte mich da wohl nicht klar genug ausgedrückt.

Doch was ist die genaue Definition von "Unkraut" ???? sind das nicht Pflanzen , die man nicht gesäht oder eingepflanzt  hat und die dort wachsen , wo man Sie nicht haben will ???

wenn dem so ist , ist eine Rose in einem Kornfeld auch "Unkraut" ??????.




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